Münchner Marketingpreis 2013: SKY Deutschland AG

Datum: 26.11.2013 / 19:00 - 23:00 Uhr
Referent: Anthony Liow, Senior Vice President Marketing Sky Deutschland
Moderation: Alexander Wunschel
Teilnehmer: Mitglieder und Gäste
Ort / Anfahrt: Filmcasino am Hofgarten, Odeonsplatz 8, 80539 München

Für das Clubleben stellt die Verleihung des Münchner Marketingpreises den Höhepunkt des Jahres dar. Hier treffen die Auszeichnung einer überragenden Marketingleistung, die Inspiration durch Marketing-Insights und die ausgelassene Freude über den Erfolg des Preisträgers und damit auch über das Potenzial professionellen Marketings zusammen.

Der Marketing-Club München zeichnete am Abend des 26. November Sky Deutschland mit dem Münchner Marketingpreis 2013 aus. Und die Veranstaltungs-Location Filmcasino München Odeonsplatz war bereits deutliches Zeichen, dass Fernsehen großes Kino sein kann.

Das glanzvolle Bild eines verdienten Preisträgers entstand vor deutlich über zweihundert Mitgliedern und Gästen bereits in der Begrüßung der Clubvorstände Alexander Wunschel, der auch moderierend durch den Abend führte, sowie Dietmar Turocha und in der Laudatio des Vorjahrespreisträgers ESCADA von Dr. Alexandra Valtin, Director Marketing & Communications, die mit Bravour für den kurzfristig verhinderten Dr. Bruno Sälzer, CEO ESCADA, eingesprungen war. Anthony Liow, Senior Vice President Germany, nahm den Preis für das „Most brilliant Team“ von Sky, wie es in der Begrüßung hieß, entgegen und zeigte in einer fulminanten Videoshow auf einem riesigen Screen und keineswegs unterdimensionierter Soundanlage die strategischen Kernelemente Content, Innovation und Service, unterlegt mit den Marketing-Leckerbissen von Spots und Virals aus der kreativen Sky Küche.

Das Bemerkenswerte an der Sky Story ist, dass die Etablierung der Marke Sky und damit der Durchbruch für Pay-TV als dritter Kategorie neben öffentlich-rechtlichen Sendern und Privatfernsehen in nur vier Jahren geschafft wurde.

Das Pay-TV, von Alexandra Valtin als „die demokratischste Form des Fernsehens“ bezeichnet, da Abonnenten direkt und leistungsbezogen zahlen, hatte es zunächst besonders schwer im qualitativ und quantitativ hochentwickelten Wettbewerbsmarkt Deutschland.

Die Marketing-Wende wurde Mitte 2009 mit der Neueinführung der Marke Sky eingeleitet und mit einem umfassenden Neukonzept und langem Atem im scheinbar gesättigten Markt umgesetzt. Fernsehinhalte mit Alleinstellungscharakter, konsequente Besetzung des Themas Fußball, aber auch Formel 1, Golf und Tennis und Deutschlands ersten und einzigen 24-Stunden-Sportnachrichtenkanal; achtzig Filme täglich und über zwanzig Filmpremieren im Monat und preisgekrönte US-Serien sind Teil der Content-Offensive. Die konsequente Ausrichtung auf überragende Bildqualität mit HD und Vorbereitung von Ultra-HD, die Ausweitung der stationären und mobilen Empfangbarkeit mit Sky Go via Online, iPad, iPhone, Social Media Integration und über Sky+, beziehungsweise Sky Anytime ein Riesenangebot „on Demand“ unterstreichen die Innovationsstärke und haben direkten Nutzen für den Konsumenten. Und dass der Service dritter Leistungsschwerpunkt ist, beweisen Lieferzeiten von Receiver und Freischaltung innerhalb 48 und 24 Stunden, ein Online-Service-Center und Installationsservice für Zuhause.

Von einem besonders schwierigen Markt mit langer Misserfolgshistorie sich nicht zu verabschieden, sondern aus den Erfahrungen zu lernen und mit Mut, Pioniergeist, Kreativität und Marketing-Professionalität einen Turnaround zu schaffen mit aktuell 3.5 Millionen Abonnenten und einer positiven Betriebsergebnis-Erwartung 2013, das hatte die Jury beeindruckt und das Urteil einstimmig gemacht.

Und dass im internationalen Vergleich die in Deutschland/Österreich erreichte Pay-TV Quote von 18,6% noch Phantasie und Entwicklungsspielraum nach oben bieten, zeigen Vergleichsquoten in Frankreich mit 59,4%), England mit 56,5% und Italien mit 34,9%. Ein langer, herzlicher und auch für die Zukunft Mut machender Applaus galt dem Preisträger, aber auch dem gelungenen, gut strukturierten Programm aller Beteiligten.

Auch die sehr gute Küche mit ihren vor und nach dem offiziellen Programm bestens verteilten Leckereien und Drinks trug zur erheblich fröhlichen Stimmung aller Teilnehmer maßgeblich bei und sorgte dafür, dass nach der offiziellen Preisverleihung noch lange lange nicht Schluss war.

 


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