SMEG – der Charmebolzen unter den Hausgeräte-Herstellern

Datum: 29.4.2015 / 19:30 - 21:00 Uhr
Referent: Gisela Rehm, Leiterin Marketing/PR bei SMEG
Moderation:
Teilnehmer: Mitglieder
Ort / Anfahrt: SMEG Hausgeräte GmbH, Erika-Mann-Str. 57, 80636 München

Mal ehrlich, wie viel Emotionalität sprudelt aus Ihnen, wenn Sie an Ihren Kühlschrank, Backofen oder Toaster denken? Die in der Fachsprache als „weiße Ware“ bezeichneten Hausgeräte dienen doch überwiegend nur als Mittel zum Zweck. Ganz anders verstehen die Macher von SMEG Hausgeräte aus Italien dieses Segment für sich.

Sie verbinden die Marke fest mit den Werten Design und Innovation. Der Marketing Club war im Münchener Showroom vor Ort und konnte sich live davon überzeugen.

Mit italienischer Gastfreundschaft und Herzlichkeit empfingen Gisela Rehm und ihr Team die Teilnehmer zu einem Abend, der sprichwörtlich alle Sinne berührte. In ihrem packenden Vortrag zeigte die PR- und Marketingleiterin, dass neben Funktionalität insbesondere Ästhetik, Kunst und Design seit der Unternehmensgründung 1948 fester Bestandteil der Marken-DNA von SMEG sind und das Unternehmen maßgeblich prägen.

Schon zu Beginn der Unternehmensgeschichte, als Firmengründer Vittorio Bertazzoni hochwertige Standherde produzierte, verstand er es meisterhaft, einfache Hausgeräte in maßgebliche Interpreten des „Made in Italy“-Stils zu verwandeln. Durch die enge und intensive Zusammenarbeit mit Star-Designern wie Guido Canali oder Mario Bellini konnte das Unternehmen mit viel Liebe fürs Detail über Jahre hinweg Produkte kreieren, die wahre Stilikonen geworden sind. Bereits in dritter Generation entwickelt das Familienunternehmen erfolgreich designbewusste Hausgeräte und besetzt, neben Weltkonzernen wie BSH, eine bedeutende Marktnische.

Heute sind die bombierten Standkühlschränke Vorzeigeobjekte im breiten Produktportfolio von SMEG. Die im unverwechselbaren Retrodesign gestalteten Eyecatcher zogen auch unsere Teilnehmer gleich in ihren Bann. Schnell wurde deutlich, warum sie bei der stilbewussten Zielgruppe als Statussymbol und „must haves“ gelten. Mit solchen Produkten ist es naheliegend, dass das italienische Unternehmen auch bei der Kommunikation unkonventionelle Wege geht und bis dato gänzlich auf klassische Media-Invests verzichtet hat.

Mitreißend berichtete Gisela Rehm von raffinierten und aufmerksamkeitsstarken Maßnahmen, wie der Molson Canadian Beer-Fridge Guerilla-Kampagne mit starker viraler Wirkung. Finanzkräftige Fans boten beispielsweise für den letzten Kühlschrank aus der limitierten „Veuve Clicquot“-Sonderedition utopisch hohe Summen. Auch Industriepartner, wie San Pelligrino oder Martini, lassen sich die charismatischen Kühlschränke im eigenen „look and feel“ gestalten und setzen sie als stilechte Imageträger ihrer Marken am Point of Sale oder Consumption ein. Sogar Hollywood hat schon häufiger im norditalischen Guastalla angeklopft, um einen SMEG Kühlschrank neben Hochkarätern wie Brad Pitt oder Til Schweiger in Szene zu setzen.

New in Town: Der Flagship-Store im Glockenbach Viertel (Hans-Sachs-Str. 22, München). Eigene Brand-Stores setzten verstärkt auf Endkunden-Kontakte und sollen die Markenbekanntheit kontinuierlich steigern. Wem das zu klein erscheint, ist herzlich zur diesjährigen Expo Weltausstellung eingeladen, wo SMEG ebenfalls mit einem eigenen neuen Showroom mitten in Mailand vertreten ist.

Der lebendige Vortrag und die Produkt-Ausstellung hatten die Gäste von SMEG bereits vollends überzeugt. Doch damit nicht genug. Zum anschließenden Get-together überraschten die Gastgeber mit einer weiteren Besonderheit: Ofenfrische Pizzen auf einem speziellen Pizzastein live zubereitet im 300 Grad heißen SMEG Edelstahl-Backofen. Testurteil: Genauso lecker wie aus einem “herkömlichen“ Steinofen beim Lieblingsitaliener um die Ecke, innen saftig, außen knusprig-kross. Aber sehen Sie selbst:

Buon appetito!

Fazit: Die Teilnehmer waren von dem Abend begeistert und der Marketing Club München bedankt sich nochmals sehr herzlich für den interessanten und kulinarisch wertvollen Abend. Molte Grazie.

Weitere Infos unter:

Text: Sebastian Schäfer

Fotos: Norbert Gierlich

Moderation: Susan Bühler


Schreibe einen Kommentar